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Daforto Stevia Flüssig Mandel, 250ml
Reines flüssiges Steviakonzentrat mit Mandelaroma
Art-Nr:    4623
Preis:    15,95€ (6,38€/100ml)

 
La Nouba Schokoladen-Marshmallows ohne Zucker, 60g
Mit Schokolade überzogene Marshmallows vom belgischen Hersteller La Nouba, gesüßt mit einer Süßmittel-Mischung anstelle von Zucker
Art-Nr:    3373
Preis:    2,25€ (3,75€/100g)

 
Fragen und Antworten
Warum darf Stevia erst seit Dez. 2011 als Lebensmittel verkauft werden?
Was unterscheidet "Steviosid" und "Rebaudiosid"?
Was hat es mit den Prozentangaben auf sich?
Gibt es Höchstmengen für den Verzehr von Stevia?
Wie werden Steviolglykoside gewonnen?
Warum ist Daforto Stevia Plus nicht zur Herst. von Getränken geeignet?
Warum darf Stevia erst seit Dezember 2011 als Lebensmittel und -zusatzstoff verkauft werden?

Bis zum Dezember 2011 fiel Stevia unter die sogenannte "Novel-Food-Verordnung" und durfte deshalb innerhalb der Europäischen Union nicht als Lebensmittel beworben und/oder verkauft werden. Dabei handelt es sich um eine 1997 in Kraft getretene Verordnung, die besagt, dass all diejenigen Lebensmittel, die hierzulande nicht schon vor dem Inkrafttreten der Verordnung "in nennenswertem Umfang" verkauft wurden, zunächst ein Zulassungsverfahren zu durchlaufen haben. Ob der Verkauf von Stevia vor dem Jahre 1997 schon "in nennenswertem Umfang" stattfand oder nicht, war Gegenstand mehrerer Prozesse, mit denen sich Gerichte über mehrere Jahre beschäftigten, Genehmigungen erfolgten jedoch nur selten und in Form von Einzelfallentscheidungen.

Zur allgemeinen Zulassung von Stevia für den Verkauf als Lebensmittel war derweilen das in der Novel-Food-Verordnung vorgeschriebene Verfahren notwendig. Dies besagt, dass zunächst geprüft werden musste, ob ein Produkt gesundheitlich unbedenklich ist oder nicht. Erfahrungswerte und/oder Studien aus anderen Ländern spielen dabei keinerlei Rolle. Am 14. April 2010 urteilte die European Food Safety Authority, eine Agentur der Europäischen Union, die als wissenschaftliche Beraterin zu Risiken in Zusammenhang mit Lebensmitteln fungiert, dass man Steviolglykosiden bis zu einer festgelegten Tageshöchstmenge gesundheitliche Unbedenklichkeit attestieren kann. Anfang Juli 2011 empfahl auch der Ständige Ausschuss für Lebensmittelsicherheit der Europäischen Union die Zulassung von Steviolglykosiden. So kam es dann, dass die EU-Kommission im November 2011 entschied, der Empfehlung zu folgen: ab dem 2. Dezember 2011 wurde der Verkauf von Steviolglykosiden im Lebensmittelsektor genehmigt.
Struktur eines Steviosid-Moleküls
Was unterscheidet "Steviosid" und "Rebaudiosid"?

Beim Kauf von Steviaprodukten wird man - zumindest bei seriösen Anbietern - unumgänglich auf die Angabe von Prozentwerten und auf die Zusatzangabe "Steviosid" oder "Rebaudiosid" stoßen, verbunden mit groben Unterschieden in der Preisgestaltung. An dieser Stelle soll thematisiert sein, was es damit auf sich hat.

Die Süße der Steviablätter wird von acht Glykosiden erzeugt, die in den Blättern enthalten sind. Im Einzelnen handelt es sich um Steviosid, Rebaudiosid A, C, D, E und F sowie Steviolbiosid und Dulcosid A. Den größten Anteil an den Wirkstoffen, die in den Steviablättern vorkommen, hat das Steviosid. Bei einzelnen Züchtungen wurde ein Anteil von bis zu achtzehn Prozent in den Blättern gemessen. Da es eine bis zu 400mal so große Süßwirkung wie Saccharose erzeugen kann, ist es hauptverantwortlich für die Süße der Steviablätter.

Steviosid und Rebaudiosid A gelten als die beiden wichtigsten Steviol-Glykoside. Dabei werden Rebaudiosid A die besten sensorischen Eigenschaften aller Komponenten der Steviablätter zugeschrieben: es ist bei der geringsten Bitterwirkung am süßesten. Beschränkt sich die Zusammensetzung der Steviaprodukte auf nahezu reines Rebaudiosid A oder Steviosid, dann kann bei richtiger Dosierung keine bittere Wirkung mehr festgestellt werden.
Was hat es mit den Prozentangaben auf sich?

Die Prozentwerte, die bei seriösen Anbietern in Zusammenhang mit Steviaprodukten gefunden werden, geben den Gehalt des Süße erzeugenden Inhaltsstoffes (Steviol-Glykosides) im Steviakonzentrat wieder. Steviaprodukte können gleichsam süß wie bitter wirken - während der erste Effekt erwünscht ist, ist es der zweite in der Regel zwangsläufig nicht.

Als Faustregel kann gelten: je geringer der Reinheitsgrad, desto geringer die Süßwirkung, desto größer aber die bittere Wirkung. Produkte mit geringem Reinheitsgrad sind günstig zu erhalten, faktisch bieten sich dafür jedoch kaum Einsatzmöglichkeiten in der Praxis.

Sollte man Angebote von Steviaprodukte finden, bei denen keine Angaben zum Reinheitsgrad gemacht werden, ist aufgrund der groben Wirkungsunterschiede zwischen den einzelnen Konzentrationen nicht vorhersehbar, welche Wirkung damit überhaupt erzielt werden kann.
Gibt es Höchstmengen für den Verzehr von Stevia?

Für jeden Lebensmittelzusatzstoff legt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sowie der Gemeinsame Sachverständigenausschuss für Lebensmittelzusatzstoffe der WHO und FAO (JECFA) einen "ADI-Wert" (Acceptable Daily Intake) fest. Der ADI-Wert gibt eine Höchstmenge pro Tag an, die eine Person täglich ohne Bedenken zu sich nehmen kann, ist allerdings auf einen lebenslangen täglichen Konsum des jeweiligen Zusatzstoffes ausgerichtet.

Für Stevia wurde ein ADI-Wert in Höhe von 4 mg "Steviol-Äquivalente" pro Kilogramm Körpergewicht festgelegt. Ein "Steviol-Äquivalent" ist dabei nicht mit Steviolglykosiden an sich gleichzusetzen, vielmehr lassen sich Steviolglykoside in "Steviol-Äquivalente" umrechnen. Dazu wird ein sogenannter "Konversionsfaktor" verwendet. Für Steviosid beträgt dieser 0,40, somit entsprächen 10 mg Steviosid pro Kilogramm Körpergewicht dem ADI-Wert für Steviol-Äquivalente (4 : 0,4 = 10). Für Rebaudiosid A beträgt er 0,33, hier liegt der Wert bei 12 mg pro Kilogramm Körpergewicht (4 : 0,33 = ca. 12).

Da dies wahrscheinlich eher verwirrend als hilfreich ist, seien hier die Daforto-Steviaprodukte anhand von zwei Beispielpersonen auf die Vorgabe der EFSA und JECFA umgerechnet:

 Kind (30kg)Erwachsener (60kg)
Gold0,36g (süß wie 175g Zucker)0,73g (süß wie 349g Zucker)
Basic0,31g (süß wie 78g Zucker)0,63g (süß wie 156g Zucker)
Plus9g (süß wie 90g Zucker)18g (süß wie 180g Zucker)
Streusü.36g (süß wie 72g Zucker)72g (süß wie 144g Zucker)
Flüssig59 Tropfen (süß wie 59g Zucker)118 Tropf. (süß wie 118g Zucker)
Tabs17 Tabs (süß wie 51g Zucker)34 Tabs (süß wie 102g Zucker)
Wie werden Steviolglykoside gewonnen?

Die Gewinnung von Steviolglykosiden aus den Steviablättern läuft in zwei Hauptphasen ab. Im ersten Schritt erfolgt eine wässrige Extraktion aus den Blättern der Stevia Rebaudiana Bertoni, und es erfolgt eine erste Reinigung des Extrakts durch Ionenaustauschchromatografie. Im zweiten Schritt erfolgt dann die Rekristallation der Steviolglykoside. Kurz gesagt: die Steviablätter werden aufgelöst, das Ganze wird gefiltert, und anschließend läßt man die Glykoside auskristallisieren.
Warum ist Daforto Stevia Plus nicht zur Herstellung von Getränken geeignet?

Daforto Stevia Plus enthält "Erythritol". Erythritol ist ein sogenannter "Zuckeralkohol". Dieser Begriff umschreibt eine Gruppe von Stoffen, die trotz ihres Namens weder Zucker noch Alkohol sind, wenngleich sie chemische Gemeinsamkeiten aufweisen. Erythritol kommt natürlicherweise in geringen Mengen in einigen Obstsorten (Wassermelonen, Birnen und Weintrauben), Pilzen, fermentierten Lebensmitteln (Sojasoße, Reiswein und Bier) sowie in Käse vor. Es ähnelt Zucker in seiner Konsistenz und seinem Geschmack, ist jedoch kalorienfrei. Der Nachteil von Erythritol gegenüber Stevia besteht darin, dass es nur sehr schwach süßt (schwächer als Zucker). Damit gleichen jedoch Erythritol und Stevia ihren jeweiligen Nachteil aus: Stevia kann Erythritol Süßkraft liefern, während Erythritol umgekehrt Stevia das Volumen verschafft und damit die Schwierigkeit des Dosierens behebt. Erythritol wurde im Jahre 2008 als "E 968" in der Europäischen Union zugelassen.

Für Zuckeralkohole schreibt die Europäische Union vor, dass diese mit zwei Aufdrucken zu kennzeichnen sind. Der erste Warnhinweis lautet "kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken", wenngleich diese Nebenwirkung bei Erythritol deutlich geringer als bei allen anderen Zuckeralkoholen auftritt. Zweitens ist darauf hinzuweisen, dass Zuckeralkohole "nicht zur Herstellung von Getränken" geeignet seien. Die Intention dieser Anweisung besteht darin, dass es als viel wahrscheinlicher angesehen wird, beim Trinken große Mengen zu sich zu nehmen als beim Essen. Wie im ersten Fall wird die Nebenwirkung bei Erythritol viel geringer eingeschätzt als bei den anderen Zuckeralkoholen, die Regelung betrifft dennoch die gesamte Stoffgruppe.
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