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In dieser Rubrik können Sie Informationen über die Nutzung von Stevia Rebaudiana in ausgesuchten Ländern finden. Die Länderbroschüren wurden in Zusammenarbeit mit Studentinnen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg angefertigt. Sie können Sie wahlweise im PDF-Format oder in der einfachen Browserversion finden. Für die PDF-Version benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader, die aktuellste Version dieses Programmes können Sie kostenlos durch einen Klick hier bekommen.
Vereinigte Staaten von Amerika
Stevia im Fokus von Großkonzernen

verfasst von S. Stolzenburg

Schon seit den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ist Stevia in den Vereinigten Staaten von Amerika bekannt. Es dauerte jedoch bis in die achtziger Jahre, ehe der Handel mit Stevia einen Aufschwung erfuhr - dann aber einen bemerkenswerten. Insbesondere als Grundlage für Süßstoff erfreute sich die Pflanze großer Beliebtheit.1

Nachdem einige Hersteller von Kräutertees, unter ihnen Unilever mit seiner Lipton-Marke, Stevia in ihren Teemischungen verwendeten, gab es eine anonyme Strafanzeige, die darauf abzielte, Stevia als nicht zugelassenes Lebensmittel darzustellen. Als Grundlage der Beschwerde diente eine Studie, die vom Saatguthersteller Monsanto in Auftrag gegeben wurde, der zwischen 1985 und 2000 ein Tochterunternehmen namens "NutraSweet" beherbergte, das als Patentinhaber des synthetisch hergestellten Süßstoffes Aspartam in direkter Konkurrenz zu steviabasierten Süßstoffen stand (und noch heute steht). Inzwischen wurden die Ergebnisse der damaligen Studie, die ohnehin mit zweifelhaften Methoden generiert wurden, von anderen Forschungsreihen widerlegt.2 In Folge der Klage wurde die Verwendung von Stevia durch die Food and Drug Administration (FDA) blockiert. Am 27. Mai 1991 erfolgte gar ein Verbot des Imports von Stevia in die Vereinigten Staaten.3

Im Laufe der ersten Hälfte der neunziger Jahre wurden drei Petitionen bei der FDA eingereicht, die eine Anerkennung von Stevia als unbedenkliches Nahrungsmittel forderten. Eine dieser drei Petitionen wurde von der American Herbal Products Association (AHPA) eingebracht, eine Vertriebsorganisation für Produkte der Pflanzenheilkunde.4 Alle drei Petitionen wurden mit der gleichen Begründung abgelehnt: es seien nicht genügend Studien durchgeführt worden, um die Unbedenklichkeit der Steviapflanze und ihrer Inhaltsstoffe zu belegen.5

Im Herbst 1994 verabschiedete der amerikanische Kongress den "Dietary Supplement Health and Education Act" (DSHEA). Dabei handelte es sich um ein Gesetzespaket, das unter anderem den Verkauf von Stevia erlaubte, wenn es ausdrücklich als "Nahrungsergänzungsmittel" gekennzeichnet wurde.6 Zwar blieb Stevia auch weiterhin als "Lebensmittelzusatzstoff" verboten, als "Nahrungsergänzungsmittel" war es fortan aber frei erhältlich. Gleichzeitig durfte es weder als "Süßmittel" noch als "Geschmacksverstärker" deklariert werden.7 Trotz dieser verwirrenden Gesetzeslage verwendeten viele Konsumenten Stevia von diesem Zeitpunkt an wieder als Süßstoff. In vielen Naturkostläden und Reformhäusern war es nun wieder sowohl als Pulver als auch als Flüssigkeit erhältlich.1

Im Jahre 2007 kam Bewegung in den Stevia-Markt. Die Coca-Cola Company hatte in Zusammenarbeit mit Cargill Inc. beschlossen, unter dem Banner "Truvia" steviabasierte Süßstoffe zu vermarkten, die unter anderem als Grundlage für eigene Getränkemarken dienen sollten. Um eine sichere Marktposition zu gewährleisten, meldete die Coca-Cola Company 24 Patente auf den Gebrauch von Stevia in Getränken an. Zeitgleich registrierte Cargill Inc. Patente für die Verwendung von Stevia in diversen Lebensmitteln wie Joghurt, Eiscreme und Cerealien. Um den von beiden Firmen herbeigesehnten Wegfall des Verbots von Stevia in den Vereinigten Staaten von Amerika zu beschleunigen, führte die Coca-Cola Company nach eigenen Angaben klinische Studien durch, die die von der FDA als fehlend konstatierten Ergebnisse liefern sollten.8

Im Mai 2008 wagte Cargill Inc. dann den Schritt, den Unbedenklichkeitsstatus bei der FDA zu beantragen. Diesem Antrag wurde im Dezember 2008 stattgegeben, jedoch nicht für Stevia im Allgemeinen, sondern produktbezogen. Seitdem vertreibt Cargill Inc. den Süßstoff "Trivua" in den USA sowohl als Tafelsüße als auch als Lebensmittelzusatzstoff für unterschiedliche Lebensmittel.9

Nachdem die Coca-Cola Company vorgelegt hatte, konnte auch ihr großer Rivale PepsiCo. nicht mehr untätig bleiben. Zusammen mit dem Produzenten PureCircle entwickelte man einen eigenen steviabasierte Süßstoff namens "PureVia". Die FDA erteilte "PureVia" im Dezember 2008 die Zulassung, woraufhin PepsiCo. sofort ankündigte, drei neue Getränke in den Geschmacksrichtungen "Fuji Apple Pear", "Black & Blue Berry" sowie "Yumberry Pomegranate" herzustellen, die mit Stevia gesüßt werden sollten.10
Quellenverzeichnis
1 Caltvedt, Sonia und Rourke, Kerrin [2006]: "The Changing Market for Stevia", Internetquelle (Abfragedatum: 1. September 2009)
2 Mühlbauer, Peter [2008]: "Machen Patente einen Süßstoff weniger gefährlich?", Internetquelle (Abfragedatum: 1. September 2009)
3 U.S. Food and Drug Administration [2005]: "Import Alert. Automatic detention of stevia leaves, extract of stevia leaves, and food containing stevia", Internetquelle (Abfragedatum: 1. September 2009)
4 Pendergast, William R. [1991]: Unbenannte Petition der American Herbal Products Association zur Deklarierung von Stevia als unbedenkliches Nahrungsmittel, Internetquelle (Abfragedatum: 1. September 2009)
5 Center for Science in the Public Interest [2000]: "Stevia: Not Ready For Prime Time", Internetquelle (Abfragedatum: 1. September 2009)
6 McCaleb, Rob [1997]: "Controversial Products in the Natural Foods Market", Internetquelle (Abfragedatum: 1. September 2009)
7 Simonsohn, Barbara [2008]: "Stevia. Sündhaft süß und urgesund", Oberstdorf 2008, Seite 68
8 Etter, Lauren und McKay, Betsy [2007]: "Coke, Cargill aim for a Shake-Up in Sweeteners", in: "The Wall Street Journal" vom 31. Mai 2007
9 Clark Tucker, Ann [2008]: "Cargill Receives Official Notification from FDA Supportig the Safety of Truvia™ Rebiana"
10 o.A. [2008]: "F.D.A. Approves 2 New Sweeteners", in: "New York Times" vom 18. Dezember 2008, Seite B7
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